Mehr AdSense-Webinare im neuen Jahr

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Teilnehmern unseres ersten AdSense Optimierungs-Webinars am letzten Donnerstag. Es hat uns viel Spaß gemacht, das Webinar vorzubereiten und mit Euch durchzuführen und, Eurem Feedback nach zu urteilen, war das Webinar auch für Euch anregend und interessant: "Gefällt mir sehr gut, bitte weiter so" - war die häufigste Reaktion, die wir von unseren Teilnehmern erhalten haben.

Viele von Euch haben uns gebeten, das Webinar von letzter Woche zu wiederholen und Webinare zu weiteren Themen anzubieten. Wir planen daher, die Webinar-Reihe Anfang des nächsten Jahres fortzusetzen. Die kommenden Events werden sich mit speziellen Optimierungs-Themen befassen und sollen Euch weiter dabei helfen, Eure AdSense-Einnahmen zu steigern.

Die Inhalte des Webinars von letzter Woche, sowie die der kommenden Webinare, werden wir im neuen Jahr allen Publishern online zur Verfügung stellen. In der Zwischenzeit wünschen wir Euch sehr besinnliche und entspannte Feiertage und einen guten Rutsch ins Jahr 2009!

Euer AdSense-Optimierungsteam

18 Dezember 2008 unter 16:03

Feeds für Konsumenten und Kreative

Für wen die Welt von Feeds noch Neuland bedeutet, der fragt sich zurecht, wie aufwendig es ist, syndizierte Inhalte abzurufen beziehungsweise solchen Content selbst zu erstellen. Der heutige Beitrag ist ein Versuch, darauf eine Antwort zu geben.

Ozgur, wenn Feeds ein derart erfolgreiches Format sein sollen, muss es verhältnismäßig leicht sein, sie zu lesen beziehungsweise zu abonnieren. Vielleicht könntest Du auf die Dienste von Google eingehen, die unseren Publishern dabei helfen können. Welche Alternativen gibt es dazu?

Softwarelösungen, welche das Abonnieren und Lesen von Feeds ermöglichen, werden meist „Aggregatoren“ genannt. Persönlich würde ich diese in drei Klassen unterteilen: typische Desktopanwendungen, Online-Aggregatoren und Media-Aggregatoren. In die erste Kategorie fällt Software, welche direkt auf dem Computer des Anwenders ausgeführt wird. Bekannte Beispiele sind der FeedDemon oder der Browser Firefox. Dem gegenüber stehen reine Online-Applikationen wie Google Reader oder Bloglines. Sie bieten einen vergleichbaren Bedienkomfort, erfordern aber keine Installation auf dem Rechner des Anwenders. Schließlich gibt es Media-Aggregatoren wie winamp oder miro, die eine Mischung aus beiden Ansetzen darstellen. Meiner Ansicht nach sind Online-Aggregatoren besonders gut geeignet, weil man mit Ihnen auf die eigene Feedsammlung zugreifen kann, egal welches Gerät man gerade zur Hand hat.

Schauen wir uns beispielhaft Google Reader an. Wie kann ich auf diesen Dienst zugreifen und ihn nutzen?

Google Reader steht unter http://www.google.de/reader zur Verfügung. Das Abonnieren ist völlig problemlos. Ihr müsst einfach nach einem kleinen Feedlogo Ausschau halten, oft am unteren Rand von Webseiten platziert, und darauf klicken. Danach gelangt Ihr auf eine Seite, über die Ihr den entsprechenden Feed abonnieren könnt.
Google bietet ja selbst einen Browser an, welcher durch zahlreiche Neuerungen die Nutzung des Internets noch effizienter und angenehmer gestalten soll. Wie ist es dort um die Unterstützung von Feeds bestellt?

Zweifellos bietet Google Chrome zahlreiche aufregende Features. Die Unterstützung von Feeds zählt allerdings noch nicht dazu. Sie ist aber für zukünftige Versionen von Chrome geplant.
Offenbar gibt es eine breite Palette an Möglichkeiten, um Feeds zu konsumieren. Das Lesen von Feeds alleine dürfte unseren Publishern aber kaum zu besonderen Umsatzsteigerungen verhelfen. Dazu müssten diese schon selbst aktiv beitragen. Wie steht ihnen Google dabei zur Seite?

Mein Lieblingstool zur Erstellung von Feeds ist definitiv Blogger. Obwohl dieser Dienst ursprünglich zur Erstellung von Blogs gedacht war, eignet er sich bestens zur Verwaltung unterschiedlichster Webseiten und natürlich auch zur Veröffentlichung von Feeds. Das Beste daran ist, dass er die Feeds vollkommen automatisch erstellt. Der Installations- und Konfigurationsaufwand ist also gleich Null.
Eine Vielzahl umfangreicher Webprojekte werden heut zu Tage über so genannte Content Management Systeme verwaltet. Welche der bekannten CMS unterstützen die Publisher optimal bei der Erzeugung von Feeds?

Nun, inzwischen gibt es Hunderte ausgereifter Content Management Lösungen. Die meisten von ihnen sind leicht zu bedienen und ermöglichen ebenfalls den komfortablen Umgang mit syndiziertem Content. Meine Favoriten sind Drupal und WordPress, welche unter der GNU General Public License stehen. Könntest Du auch Empfehlungen für Publisher aussprechen, die spezielle Inhalte für Feeds erstellen möchten, statt diese nur als einen weiteren Verbreitungsweg für die Headlines oder Zusammenfassungen bestehender Internetveröffentlichungen zu betrachten?

Meiner Auffassung nach sollte man Feeds vor allem als Ergänzung einer Webseite sehen. Daher würde ich generell davon abraten wollen, über Feeds gänzlich abweichende Inhalte zu veröffentlichen. Die XML-Spezifikationen ermöglichen einen großen Spielraum bei der Gestaltung von Feeds. Publisher sollten sich bei der Wahl der zu veröffentlichenden Inhalte deshalb vor allem an den Interessen und Bedürfnissen ihres Publikums orientieren.
Am Ende dieses Beitrags sollte jeder in der Lage sein, Feeds zu lesen und potentiell auch selbst zu veröffentlichen. Gibt es weitere Resourcen, die Du noch als erwähnenswert ansehen würdest?

Jetzt ist es höchste Zeit für ein paar Insidertipps. Mein erster bezieht sich direkt auf Google Reader. Neben den üblichen Features eines Aggregators verfügt Google Reader über umfangreiche Empfehlungsfunktionen. Damit können sich unsere Publisher mit ihren Bekannten und Freunden über interessante Feeds austauschen und diese im Handumdrehen abonieren. Mein zweiter Geheimtipp betrifft Googles Blog-Suche blogsearch.google.de. Ihr findet damit nicht nur die relevantesten Veröffentlichungen unter Verwendung der bewehrten Google Suchtechnologie, sondern könnt die Suchergebnisse selbst als Feed abonnieren. Damit bleibt Ihr zum jeweiligen Thema immer auf dem Laufenden.

Solltet Ihr jemals Feeds abonnieren wollen, wird Euch dieser Beitrag hoffentlich einen guten Überblick zu den verfügbaren Optionen gegeben haben. Wer sich dagegen fragt, wieso man eigentlich überhaupt Feeds veröffentlichen sollte, wie sich die Erwartungen der Feedkonsumenten von denen anderer Seitenbesucher im Allgemeinen unterscheiden und wie man dieses Publikum am besten anspricht, sei auf unseren nächsten Beitrag verwiesen.

12 Dezember 2008 unter 12:12

Erstes Live-Webinar zum Thema Optimierung

Wollt Ihr lernen, wie Ihr AdSense am effektivsten nutzt?
Sucht Ihr Tipps von AdSense-Profis?
Wollt Ihr mit einigen simplen Tricks Eure AdSense-Einnahmen steigern?

Publisher fragen uns oft nach mehr praktischer und interaktiver Hilfestellung zur Nutzung von AdSense und wir freuen uns nun sehr, Euch zu unserem ersten deutschsprachigen Live-Webinar zum Thema Optimierung einladen zu können.

In diesem Online-Kurs stellen wir Euch die grundlegenden Methoden der AdSense-Optimierung vor, mit deren Hilfe Ihr AdSense effektiver nutzen könnt. Ihr erhaltet dabei zahlreiche Tipps für Änderungen sowohl direkt auf Euren Webseiten als auch in Eurem AdSense-Konto. Teilnehmen kann jeder deutschsprachige AdSense-Publisher, ganz egal wie groß die von Euch beworbene Domain ist und unabhängig von Eurem Wohnort.

Dieses Optimierungs-Webinar wird am Donnerstag, 11.Dezember 2008 um 15 Uhr stattfinden. Bitte registriert Eure Teilnahme hier mit Angabe Eures AdSense-Logins und Eurer AdSense Publisher-ID.

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!

Euer AdSense-Optimierungsteam

05 Dezember 2008 unter 16:48

AdSense-Einnahmen per Mausklick spenden

Sicherlich erinnert Ihr Euch an die schrecklichen Verwüstungen in China und Myanmar (Burma), die von Erdbeben und Überschwämmungen in dieser Region ausgegangen sind. Auch wenn sich Google schon an den Hilfsanstrengungen beteiligt hatte, würden wir uns weiterhin sehr über Eure Unterstützung für die Opfer dieser Naturkatastrophen freuen.

Jetzt ist es noch leichter, Eure AdSense-Einnahmen der notleidenden Bevölkerung in diesen Ländern zukommen zu lassen. Für eine kurze Zeit könnt Ihr Eure bis einschließlich 30. November dieses Jahres nicht ausgezahlten Einnahmen spenden und dabei den Menschen in China und Myanmar (Burma) beim Wiederaufbau helfen. Dabei spielt es keine Rolle wie hoch der Kontostand war. Lediglich Spenden, die Euren Kontostand zum 30. November 2008 übersteigen, können leider nicht verarbeitet werden.

Selbstverständlich müsst Ihr trotzdem die AdSense-Richtlinien einhalten, dürft also beispielsweise Eure Seitenbesucher nicht dazu auffordern, auf die eingeblendeten Anzeigen zu klicken. Bei der großen Zahl an AdSense- Publishern können aber selbst kleinste Beträge insgesamt eine spürbare Verbesserung der Umstände in diesen Gebieten bewirken.

Auch andere Regionen und Hilfsprojekte bedürfen unserer Unterstützung. Daher werden wir es in Zukunft ermöglichen, Eure AdSense-Einnahmen weiteren Hilfsorganisationen zukommen zu lassen. Einzelheiten erfahrt Ihr natürlich hier im Blog.

Auf zu neuen Ufern mit AdSense für Feeds

Nach dem großen Zuspruch zu den AdSense Produktwochen im letzten Monat haben wir beschlossen, diese Serie gleich im Dezember fortzusetzen. Auch wenn wir uns dabei in den vertrauten Gefilden des AdSense-Kontos bewegen werden, versprechen die kommenden Wochen mindestens so spannend zu werden wie mit GAM. Dafür sorgt schon Ozgur Unlu, Product Specialist für AFX in EMEA.


Ozgur, es kommt nicht all zu oft vor, dass wir Product Specialists im Blog interviewen. Könntest Du vielleicht kurz darauf eingehen, was es heißt, Product Specialist bei Google zu sein und was genau Deine Aufgaben bezüglich AdSense für Feeds sind?

Hallo Konrad. Es ist mir eine Freude, mich Deinen Fragen zu stellen und mit den Antworten unseren Publishern weiterzuhelfen. Das Product Specialist Team bei Google zeichnet für die verschiedensten Aspekte der Entwicklung und Betreuung von Produkten verantwortlich. Diese lassen sich grob in vier Themenschwerpunkte unterteilen:
  • Erarbeitung von Entwicklungs- und Einführungsplänen
  • Vertretung der Anliegen von Publishern nach innen
  • strategische Produktweiterentwicklung auf Grundlage der Rückmeldungen von Publishern
  • Informationsweitergabe an andere Teams in Google bezüglich geplanter Produktneuerungen
Selbst befasse ich mich mit AdSense für X (AFX), wobei „X“ hier für alles mögliche stehen kann: Videos, Games, Feeds, mobilen Content, Suchergebnisseiten – nur um ein paar zu nennen. AdSense für Feeds (AFF) ist dabei eins der viel versprechendsten neuen Produkte und eins, worauf viele Publisher schon sehnsüchtig gewartet haben. Als Product Specialist für diesen Bereich zählt es zu meinen Aufgaben, dieses Produkt noch anwenderfreundlicher und bekannter zu machen.


Wir sollten nicht voraussetzen, dass alle unsere Leser wissen, was ein Feed ist. Wie würdest Du mit eigenen Worten erklären, worum es sich hierbei handelt?

Klar, beginnen wir also mit den Grundlagen. Feeds stellen ein Datenaustauschformat dar, mit dem Benutzer komfortabel mit häufig aktualisierten Inhalten versorgt werden können. Dabei können die Benutzer diese Feeds anonym abonnieren und erhalten danach die entsprechenden Inhalte – oft sind es Beitragstitel, Zusammenfassungen oder ganze Artikel – direkt angezeigt. Häufig kommen zu diesem Zweck so genannte Feed-Aggregatoren zum Einsatz, beispielsweise der Google Reader oder Feeddimon. Das ermöglicht es, über Neuerscheinungen unmittelbar informiert werden zu können, ohne ständig die entsprechenden Webseiten zu besuchen und ganz unabhängig vom Standort oder eingesetzter Software. Meistens geben Webseitenbetreiber einen speziellen Link für ihre Feeds an, über den man die jeweiligen Feeds abonniert und von nun an stets auf dem Laufenden gehalten wird.


Blicken wir nun auf die Möglichkeiten für Publisher, die bereits einen Feed veröffentlichen oder über eine solche Maßnahme nachdenken. Was bietet ihnen AdSense für Feeds?

AFF stellt das Äquivalent zu den übrigen AdSense-Produkten dar. Es erlaubt Publishern, ihre Feeds mit relevanten und kontextbezogenen Werbeeinblendungen anzureichern und somit ihr Einkommenspotenzial merklich zu steigern. Da eine wachsende Zahl an Websurfern die Vorzüge von Feed-Abonements zu schätzen lernt und nicht mehr die eigentlichen Webseiten selbst abklappern möchte, besteht der wichtigste Vorteil von AdSense für Feeds meiner Meinung nach darin, dass die Anzeigenschaltungen so einen viel größeren Teil des eigenen Webpublikums erreichen.


Bis dato zählen RSS, ATOM und RDF zu den am häufigsten eingesetzten Formaten bei der Erstellung von Feeds. Welche davon werden von AdSense für Feeds unterstützt? Ist ein Format davon besonders empfehlenswert für jemanden, der sich noch nicht für eins der drei entschieden hat?

Augenblicklich unterstützen wir Feeds, die den Standards RSS, RSS 2.0, ATOM oder RDF entsprechen. Wer sich noch nicht für eins der Formate entschieden hat, dem empfehle ich, sich mit diesen im Vorfeld auseinanderzusetzen und dann das auszuwählen, das den persönlichen Vorlieben und Anforderungen am besten entspricht. Selbstverständlich erstellt unser Bloggingservice, blogger.com, automatisch Feeds aus den dort veröffentlichten Beiträgen und ermöglicht damit einen raschen Einstieg in das Feed-Publishing.


Jedes der oben genannten Formate lässt sich um zusätzliche Elemente erweitern. Bei RSS sind Erweiterungen wie die Dublin Core Meta data extention, sehr beliebt. Selbst namhafte Unternehmen veröffentlichen ihre eigenen Erweiterungen wie etwa Extensions für iTunes oder Google Base. Kann AFF mit derart erweiterten Feeds umgehen?

Mir ist bewusst, dass sich Erweiterungen einer rasch wachsenden Fangemeinde erfreuen. Ich selbst halte sie ebenfalls für sehr spannend und habe es kürzlich bei meinem eigenen privaten Test-Podcast ausprobiert. AFF arbeitet problemlos mit solchen Feeds zusammen, da man bei der Integration von Extensions ebenfalls an die XML-Spezifikationen gebunden ist.


Kommen wir nach diesem technischen Exkurs wieder zu den Vorteilen für Publisher zurück. Womit kann sich AFF von den übrigen Vermarktungsoptionen für Feed-Publisher abheben? Ist AdSense für Feeds vielleicht die einzige Monetisierungsoption auf dem Markt?

Bisher gab es nur eine sehr begrenzte Anzahl an Möglichkeiten, mit der Veröffentlichung von Feeds Geld zu verdienen. Neben der manuellen Schaltung einzelner Anzeigen oder privaten Werbeabkommen gab es eine Hand voll Anbieter, die spezielle Feed-Anzeigenprogramme anbieten. Verständlicherweise kann ich mich hier nicht spezifisch zu einzelnen Angeboten unserer Mitbewerber äußern. AdSense für Feeds ist aber sicherlich die komfortabelste Methode, um seinen Feed zu vermarkten. Nach ein paar Mausklicks seid Ihr Teil des Google Content Networks und profitiert damit potenziell von den Anzeigen Hunderttausender AdWords-Inserenten.


Vielen Dank Ozgur. Nachdem wir in etwa wissen, was ein Feed ist und welche prinzipiellen technischen Unterschiede es dabei zu beachten gilt, können wir uns im nächsten Post detailliert der Frage zuwenden, wie man überhaupt Feeds abonnieren und selbst erstellen kann.


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04 Dezember 2008 unter 15:55

Der Google Anzeigenmanager: Berichte, Verwaltungsaufgaben und Ausblick

Nichts hält ewig, schon gar nicht in der von Natur aus kurzlebigen Welt des Internets. Auch bei unserem Intermezzo mit dem Google Anzeigenmanager musste irgendwann die Zeit des letzten Beitrags schlagen. Heute geben wir einen Überblick zum Thema Berichte und Verwaltungsaufgaben.

Caroline, in den zurück liegenden Posts haben wir uns eine erste Vorstellung von der beeindruckenden Funktionsvielfalt des Google Anzeigenmanagers verschaffen dürfen. Auch der Bereich „Berichte“ ist alles andere als unterrepräsentiert.

Das stimmt. Wir haben insgesamt neun Berichtstypen, welche zu drei Berichtsclustern zusammengefasst werden: Verkaufsberichte, Inventarberichte und Auslieferungsberichte.

Es liegt auf der Hand, dass man damit so ziemlich jede erdenkliche Aktivität protokollieren kann, die im Umfeld des eigenen Google Anzeigenmanager-Kontos von statten geht. Gleichwohl könnte man mit den einzelheiten davon eine eigene Serie füllen. Könntest Du vielleicht auf die wichtigsten Berichte aus dieser Liste kurz eingehen?

Beginnen wir mit den Verkaufsberichten. Diese bestehen aus Kunden- sowie Vertriebsmitarbeiterberichten. Kundenberichte umfassen die Kundenaktivität für Aufträge, Werbebuchungen, ein Datum oder eine Tageszeit. Vertriebsmitarbeiterberichte hingegen zeigen die Aktivität für mindestens einen Vertriebsmitarbeiter in deinem Unternehmen.

Daneben gibt es Inventarberichte. Diese Kategorie befasst sich mit allen Aspekten aus der Inventar-Registerkarte wie z.B. Ausrichtungskriterien-, Placements-, Anzeigenflächen-, Werbenetzwerk-, und neuerdings ebenfalls mit AdSenseberichten.

Zuletzt gibt es noch die Auslieferungsberichte. In diese Kategorie fallen Auftrags- und Anzeigenberichte. Der Auftragsbericht zeigt die Auftragsaktivität für eine Werbebuchung, ein Datum oder eine Tageszeit, während der Anzeigenbericht die Aktivität einer Anzeige zeigt.

Schließlich sollten wir uns auch dem letzten Hauptbereich widmen, der „Verwaltung“. Was hat es damit auf sich?

Hier sind Einstellungen zusammengefasst, welche sich auf die Verwaltung des Kontos selbst beziehen. Wir können unter anderem Kontakte einpflegen, die Nutzerberechtigungen verwalten und die bisherigen Änderungen einsehen.

Wer hat Zugang zu diesem Unterabschnitt?

Nur der Konto-Administrator hat Zugriff auf diesen Bereich. Damit ist gewährleistet, dass sonst niemand die Grundeinstellungen des gesamten Kontos verändert. Allerdings kann jeder Administrator, je nach Bedarf, weitere Nutzer als Admins hinzufügen.

Wenn man das Konto anlegt, ist man auch gleichzeitig dessen Administrator?

Wer das Konto anlegt erhält automatisch die Admin-Rolle zugewiesen. Man kann aber von diesem Status zurücktreten, indem man aus der Nutzerliste den eigenen Benutzername auswählt und auf "Deaktivieren" klickt.

Fangen wir aber erst mit dem einfachsten an. Unter „Verwaltung“ > „Einstellungen“ kann man den angezeigten Unternehmensnamen ändern. Damit verändert man natürlich nur den Namen, der im Interface des Google Anzeigenmanagers selbst angezeigt wird. Daneben wird die gewählte Zeitzone angezeigt, welche man jedoch nicht verändern kann.

Kommen wir nun zu den Nutzern. Welche Nutzergruppen gibt es und wie unterscheiden sich ihre Berechtigungen?

Grundsätzlich gibt es fünf verschiedene Rollen:
  • Vertriebsmitarbeiter: können Aufträge zum Verkauf von Inventar erstellen und verwalten
  • Vertriebsmanager: haben dieselben Zugriffsrechte wie Vertriebsmitarbeiter, können zusätzlich auch Aufträge bearbeiten, genehmigen und stornieren, Inventar überbuchen sowie Placements und Ausrichtungskriterien bearbeiten
  • Trafficker: können Anzeigen hochladen und die Leistung von Aufträgen und Werbebuchungen erfassen
  • leitende Angestellte: können Berichte erstellen und die Wirksamkeit von Kampagnen bewerten
  • Administratoren: besitzen uneingeschränkte Zugriffsrechte im Google Anzeigenmanager
An dieser Stelle sei noch angemerkt, dass nur Administratoren das Inventar erstellen können. Dies liegt daran, dass Administratoren in der Regel diejenigen sind, die für die Kennzeichnung der Seiten zuständig sind. Je eher die Administratoren die Struktur der Anzeigenflächen verstehen, desto besser können sie die generierten Tags technisch umsetzen. Näheres zu den unterschiedlichen Rollen und zu den Aufgaben des Administrators erfahrt Ihr in einem englischsprachigen Beitrag.

Alle Einstellungen diesbezüglich werden im Bereich "Nutzer" vorgenommen. Beispielsweise lassen sich über „Verwaltung“ > „Nutzer“ > „Neuer Nutzer“ neue Nutzer zum Konto hinzufügen. Dort sind der Name des Nutzers, seine E-Mail-Adresse und die Sprache der Einladungs-E-Mail sowie die Berechtigungen auszuwählen.

Welchem Zweck dient die Einladungs-E-Mail?

Sie hat nur die Aufgabe der Verifizierung, wenn sich der neue Nutzer bei GAM anmeldet. Dieser braucht natürlich kein AdSense-Konto. Ein Google Account reicht völlig aus.

Der Google Anzeigenmanager bietet auch eine potente Kontaktverwaltung, welche im Bereich „Verwaltung“ über „Kontakte“ angesprochen werden kann. Was sind die entscheidenden Funktionen in dieser Hinsicht?

Zunächst ist festzuhalten, dass man beim Google Anzeigenmanager sowohl Profile einzelner Kontaktpersonen wie auch die von Unternehmen einpflegen kann. Per Voreinstellung landet man am Anfang in der Übersicht der Kontaktpersonen. Über den Link „Neuer Kontakt“ lassen sich neue Profile anlegen. Zu einer solchen Kontaktperson gehören Pflichtangaben wie Name, Unternehmen, Titel und E-Mail-Adresse. Man kann sie auch zur Nutzung des eigenen Kontos einladen. Sie können dann die Aufträge ihres Unternehmens einsehen.

Entscheidet man sich dafür, so kann man die Sprache der Einladungs-E-Mail auswählen. Schließlich gibt es rein optionale Angaben wie Telefonnummer, Handy, Fax und Adresse, die man zusätzlich speichern kann.

Ein Klick auf „Unternehmen anzeigen“ ruft dagegen die Übersicht der Firmenprofile auf. Den Namen von Unternehmen und den Unternehmenstyp (Inserent, Agentur, Werbenetzwerk) kann man bequem hinterlegen, wenn man hier auf „Neues Unternehmen“ klickt. Der Google Anzeigenmanager überwacht dabei die Unternehmensnamen. Werden diese beispielsweise während der Erstellung eines Auftrags eingegeben, stehen diese ebenso zur Verfügung, als wenn man sie bei der Angabe von Kontaktpersonen oder bei den Unternehmensprofilen selbst eingetragen hätte. So ist es auch möglich, dass Google Anzeigenmanager die Anzahl der Kontaktpersonen pro Unternehmen anzeigen kann.

Unter „bisherige Änderungen“ lassen sich schließlich die Modifikationen anzeigen, die an einzelnen Aufträgen vorgenommen wurden.

Damit wären wir vorerst am Ende unserer Serie angekommen. Vielen Dank an Sarah und Caroline aus dem Google Anzeigenmanager-Team und an all jene, die auf Leserseite am Erfolg dieser Serie mitgewirkt haben. Schon bald gibt es einen neuen Star in unserem Blog: AdSense für Feeds.

30 November 2008 unter 19:48

Umgang mit externen Aufträgen im Google Anzeigenmanager

Nach einer kurzen Verschnaufpause geht es heute weiter mit den AdSense Produktwochen. Diesmal kümmern wir uns um einen der Arbeitsabläufe, mit den zukünftige Anwender des Google Anzeigenmanagers wohl am häufigsten zu tun haben werden: dem Weg vom Auftrag zur Anzeigenschaltung.


Caroline, der Google Anzeigenmanager führt eine Reihe neuer Begrifflichkeiten ein, mit denen zumindest AdSense-Publisher eher selten zu tun haben. Wie hängen diese miteinander zusammen?

Hierbei haben wir es wieder mit einer hierarchischen Struktur zu tun, ähnlich wie bei der Definition des Inventars. Während wir dort einzelne Anzeigenflächen Placements zugeordnet haben und diese bei Bedarf zu Anzeigenprodukten gruppiert werden konnten, arbeiten wir uns hier von oben nach unten. Zunächst müssen wir einen neuen Auftrag definieren, diesem einzelne Werbebuchungen zuordnen und jede Werbebuchung mit mindestens einer Anzeige verknüpfen.

Eine Sonderstellung hat der Werbenetzwerk-Auftrag, welcher aber nur für ganz spezifische Anwendungsfälle gedacht ist.


Angenommen, ein Publisher kann einen Advertiser für seine Seite gewinnen und möchte dessen Anzeigen über den Google Anzeigenmanager ausliefern. Wie sollte er vorgehen?

Er muss zunächst einen neuen Auftrag erstellen. Dabei stehen ihm zwei Optionen zur Auswahl:
  • Konvertieren einer Inventarprüfung
  • manuelle Auftragserstellung
Im ersten Fall wird zunächst eine Überprüfung des verfügbaren Inventars durchgeführt. Dies ist unter "Aufträge" > "Inventar überprüfen" möglich. Nachdem man wenigstens den Zeitraum und die zu überprüfenden Placements angegeben hat, ermittelt der Google Anzeigenmanager die verfügbare Anzahl an Impressionen bzw. Klicks. Optional lassen sich auch Vorgaben für Ausrichtungskriterien und Auslieferungsoptionen hinterlegen. Hat man die benötigten
Informationen ermittelt, lassen sich die Angaben unmittelbar in eine Werbebuchung überführen, sowohl an einen existierenden Auftrag wie auch an einen neuen. Wird ein neuer Auftrag ausgewählt, müssen noch Auftrags- und Kundenname hinterlegt werden.

Sofern er sich für eine komplett manuelle Auftragserstellung entscheidet, so ist dieser über "Aufträge" > "neuer Auftrag" einzuleiten. Auch hier sind die Angaben zu Auftrags- und Kundennamen obligatorisch. Gleiches gilt für die Festlegung der Laufzeit und die Nutzerzuordnungen. Alle übrigen Angaben sind optional und haben keinen Einfluss auf die Anzeigenschaltung.


Welchen Sinn haben die Nutzerzuordnungen? Muss ich als einer dieser Nutzer eingeloggt sein, um diese Angaben machen zu können? Kann man unter "eingegeben von" einen anderen Nutzer angeben als man selbst und wie kann man mehrere Benutzer angeben?

Die Möglichkeit, einen Auftrag einzustellen und damit diese Angaben zu hinterlegen, hängt von den Berechtigungen der eingeloggten Person ab. Die Angabe für den Nutzer, der den Auftrag eingegeben hat ist in jedem Fall nicht editierbar. Sie wird anhand des Logins ermittelt, den die Person verwendet, welche den Auftrag einstellt. Mehrere Nutzer lassen sich leider nicht gleichzeitig auswählen.


Was ist bei den Feldern "Abrechnung", "Medien" und "Sonstiges" unterhalb des Bereichs "Kontakte" einzutragen?

Das sind optionale Felder für den Fall, dass sich die abzurechnende Partei vom eigentlichen Advertiser beziehungsweise von der eigentlichen Agentur unterscheidet.

Wie geht es jetzt weiter?

Danach muss man den neu erstellten Auftrag speichern und kann zur Definition der Werbebuchungen übergehen. Hier sind Name, Auslieferungspriorität, Laufzeit, Kostentyp, Kosten, Menge sowie die mit der jeweiligen Werbebuchung zusammenhängenden Placements anzugeben. Zu den weiteren Pflichtangaben zählen die Festlegungen zu den Anzeigenschaltungsoptionen. Daneben finden sich wieder die vertrauten Einstellungsmöglichkeiten zur Anzeigenausrichtung.

Inwiefern müssen die Laufzeiten der Werbebuchung und des Vertrags übereinstimmen?

Grundsätzlich gilt, dass sich die Laufzeit der Werbebuchung im Rahmen der Laufzeit es Auftrages befinden muss. Sobald die Anzeigenschaltung für eine bestimmte Werbebuchung gestartet ist, kann man das Startdatum nicht mehr ändern.

Bei der Bearbeitung einer Werbebuchung gibt es auch die Option, ein Anzeigenprodukt als Vorlage zu importieren. Welche Felder kann ich danach noch bearbeiten? Kann ich beispielsweise zusätzliche Ausrichtungskriterien hinzufügen oder bestehende entfernen?

Die einzigen nicht veränderbaren Angaben nach dem Import eines Anzeigenprodukts sind Auslieferungspriorität, Kostentyp und Mindestpreis.

Was sind die wichtigsten Vorteile der Nutzung von Anzeigenprodukten?

Zu den wichtigsten Vorteilen zählt, dass man durch die Verwendung von Anzeigenprodukten nicht nur die Bearbeitungszeit deutlich senkt und mehr Übersichtlichkeit schafft, sondern die Arbeitsabläufe auf unterschiedliche Rollen verteilen kann und somit also vom Rollenmodell des Google Anzeigenmanagers profitiert.

Zusätzlich kann man damit die Einhaltung von Mindestpreisen garantieren. Google Anzeigenmanager überwacht die Eingaben und stellt sicher, dass der effektive Preis stets mindestens auf dem Niveau des Mindestpreises liegt, selbst wenn auf den Preis ein Rabatt gewährt wird.

Der Rabatt ist ein gutes Stichwort. Hat er einen Einfluss auf die Anzeigenschaltung?

Nein, darüber entscheiden alleine die festgelegten Mediakosten beziehungsweise der Wert-CPM, falls gewünscht. Letzterer kann bei Anzeigen der Auslieferungspriorität "Restplatz" oder "Haus" angewendet werden. Der Rabatt schmälert einzig die Einnahmen des Publishers, ändert aber nichts an der Auslieferung der Anzeigen.

Caroline, könntest Du vielleicht noch ein wenig genauer auf die Anzeigenschaltungsoptionen eingehen?

Sicher, prinzipiell stehen uns vier zur Verfügung:
  • Schaltungshäufigkeit: gleichmäßig oder schnellstmöglich
  • Begrenzung der Anzeigenschaltungen pro Seitenzugriff auf eine
  • Anzeigenschaltung: gleichmäßig, optimiert, manuelle Gewichtungen
  • Frequency Capping: Anzahl der Schaltungen pro Nutzer pro Minute,
    Stunde, Tag, Woche, Monat oder Lebensdauer
Die Einstellung zur Schaltungshäufigkeit entscheidet dabei darüber, ob Google Anzeigenmanager versuchen soll, so schnell wie möglich die gesamte Menge an gebuchten Impressionen beziehungsweise Klicks zu liefern oder diese über den Gesamtzeitraum möglichst gleichmäßig gestreut werden sollen. Wollt Ihr nur eine Anzeige aus dieser Werbebuchung pro Seitenzugriff anzeigen, weil sie sich etwa sehr ähneln, dann solltet Ihr die zweite Option aus der obigen Liste markieren.

Bei der Einstellung zur Anzeigenschaltung selbst geht es darum, ob der Google Anzeigenmanager alle zu derselben Werbebuchung gehörenden Anzeigen gleich oft einblenden soll, die Einblendungshäufigkeit von der Click-Through-Rate (CTR) abhängen soll oder Ihr selber manuell festlegen wollt, wie häufig diese Anzeigen relativ zueinander geschaltet werden. Schließlich befasst sich das Frequency Capping damit, wie viele Impressionen, die mit dieser Werbebuchung zusammen hängen, ein Nutzer innerhalb eines bestimmten Zeitraums maximal sehen soll.

Was sind die verbleibenden Schritte bis zur Schaltung der Anzeigen?

Jetzt müssen die eigentlichen Anzeigen eingefügt werden. Je nach Anzeigentyp gibt es dafür unterschiedliche Vorgehensweisen bei der Verknüpfung mit Anzeigen. Abschließend muss man den Auftrag selbst noch bestätigen und schaltet danach unmittelbar die neuen Anzeigen, falls die Schaltungsbedingungen erfüllt worden.

Damit steht einem erfolgreichen Umgang mit Werbeanfragen jenseits von Google AdWords wohl nichts mehr im Wege.

29 November 2008 unter 18:19